|
Das ist Artus. Artus wohnt in München. |
Das ist Joey. Joey wohnt in Hameln. |
|
Das sind Joey und Aischa im Urlaub. Irgendwo in Europa. |
Das ist eine Zecke. Zecken übertragen Krankheiten. |
|
|
Zecken übertragen viele Arten von
Infektionskrankheiten,
darunter auch solche, bei denen die Blutzellen angegriffen oder zerstört
werden, wie
Babesiose,
Ehrlichiose
oder Borreliose.
Joey wurde im Urlaub durch einen Zeckenbiss mit Babesiose infiziert.
|
|
Das einzige Medikament gegen Babesiose ist in Deutschland nicht zugelassen und nur mit etwas Glück an einigen wenigen Tierkliniken vorrätig. Aus diesen Grund wurde Joey nach München in die Uniklinik gebracht. Trotz des Medikamentes verschlechterte sich sein Zustand, seine Blutwerte erreichten dramatische Tiefstwerte - sein Leben hing buchstäblich nur noch am seidenen Faden. |
|
Nur einem puren Zufall ist es zu verdanken, dass buchstäblich in letzter Sekunde ein Blutspender für Joey gewonnen werden konnte. Mit einem knappen halber Liter seines Blutes rettete Artus Joey's Leben.
So wenig kann man manchmal so unbezahlbar viel sein...
Danke Artus.
|
|
|
Die gesamte dramatische Geschichte von Joey's Erkrankung können Sie
hier nachlesen.
|
|
Das ist Gunner. Irgendwo in Kentucky... |
Das sind Gunner und Sam.
In der Tierarztpraxis von Sam's Herrchen. |
|
Das ist Kentucky. Die Heimat von Gunner und Sam |
Das ist ein Gewehr. Damit kann man schiessen. |
|
|
Gunner wurde brutal in die Brust geschossen. Dann wurde er sterbend seinem Schickschal überlassen. Tierschützer retteten ihn vor der Einschläferung in einem Tierheim und nahmen ihn in ihre Obhut. |
|
Es sah nicht gut aus für Gunner, 3 Tage lang kämpfte er um sein Leben. Während der Operation, bei der auch sein Bein amputiert werden musste, verfiel Gunner aufgrund des Blutverlustes in einen schweren Schockzustand. |
|
Ohne Sam's Blut, hätte Gunner keine Chance mehr gehabt. Erst
2 Tage danach war Gunner über den Berg. Heute lebt Gunner mit einem ebenfalls
dreibeinigem Kumpel in einem liebevollen Zuhause. Er arbeitet als geprüfter Therapiehund
in einem Kinderkrankenhaus in Kentucky.
...mehr
über die Arbeit von Gunner und seinem Kumpel
Forrest...
Liebe vermehrt sich, wenn man sie verschenkt...
Danke Sam.
|
|
|
Die Originalgeschichte von Gunners Rettung können Sie (in
englisch) hier
nachlesen.
|
|
 |
In den USA sind Blutspenden von bzw. für Hunde in weiten Teilen sehr gut organisiert, Blutbanken und Spendenprogramme sind weit verbreitet. Die Bestimmung der Blutgruppe des eigenen Hundes zählt mehr oder weniger zum medizinischen Standard. Die erste Blutbank wurde 1988 von einer Agrar-Biologin gegründet, nachdem ihr eigener Hund auf dem Op-Tisch verblutet war.
Tatsächlich verfügen in Deutschland nur sehr wenige Tierkliniken und -praxen über Blutkonserven oder Spenderlisten für Hunde. Im Notfall entscheiden deshalb nicht selten der bloße Zufall oder der Erfindungsgeist der Ärzte und Besitzer über Leben und Tod eines Hundes. In einem Land wie Deutschland eigentlich eine unvorstellbare Situation... |
|
|
Artus' lebensrettende Blutspende kam nicht nur symbolisch, sondern auch tatsächlich - um "fünf vor zwölf" Uhr Mitternacht!!!
Eine Symbolik, die uns sehr nachdenklich gemacht hat... |
 |
|
|
 |
Rosely Holz und Angela Hellmann haben weit mehr als nur nachgedacht:
Nur wenige Tage nach der Heimkehr von Joey hatten sie bereits die ersten Spender in ihrer in Windeseile auf die Beine gestellten Blutspender-Kartei.
Mit Hilfe von Joey und seiner Familie, allen voran sein Frauchen Bettina Abramowski, verfügt diese Kartei nicht einmal 4 Wochen später bereits über mehr als 200 Blutspender-Hunde.
Danke Joey. Und natürlich Rosely, Angela und Bettina.
|
|
|
Auch Ihr Hund kann plötzlich in eine lebensbedrohliche Situation geraten, die eine Blutspende erforderlich macht. Unfälle, Operationen, die unterschiedlichsten Krankheitsbilder, die für sich gesehen noch nicht einmal so dramatisch sein müssen wie die obigen Beispiele - es kann so schnell passieren.
Wüssten Sie in einem solchen Fall, welcher Hund Ihrem Hund das Leben retten würde - und könnte? Mitten in der Nacht? An irgendeinem Ort?
|
|
Was kann ich tun?
|
|
|
Die beste Spenderkartei nutzt nichts, wenn zu wenig Hundehalter sie kennen.
Um auch für Ihren Hund im Ernstfall schnellmöglichst Spenderblut organisieren zu können, kann es gar nicht genug registrierte Blutspenderhunde geben, zumal der Bedarf an Spenderblut allein aufgrund der zunehmenden operativen Möglichkeiten immer weiter ansteigt.
Erst seit der Veröffentlichung und Verbreitung von Joey's Geschichte im Internet findet man im deutschen Internet zunehmend Informationen zum Thema "Blutspende für Hunde". |
|
|
 |
|
|
|
Und das können SIE tun: |
|
- Lassen Sie Ihren Hund in die Blutspender-Kartei aufnehmen. Es werden hierzu lediglich die Postleitzahl und Ihre Telefonnummer benötigt.
Wie es geht und alles, was Sie sonst noch zum Thema Spenderblut für Hunde und der Blutspender-Kartei wissen wollen oder müssen, finden Sie auf der Homepage zur
Blutspender-Kartei für Hunde.
- Sprechen Sie beim nächsten Tierarztbesuch Ihren Tierarzt auf das Thema an.
Fragen Sie, ob die Praxis bereits eine Spenderliste führt - oder ob Sie den Anfang machen können.
Fragen Sie, ob eine Bestimmung der Blutgruppe Ihres Hundes sinnvoll wäre.
- Informieren Sie Ihre Bekannten, Verwandte, Freunde...
Hierzu können Sie gerne auch das Banner der Blutspender-Kartei

verwenden. Auf der Homepage
zur Blutbank finden Sie noch viele weitere nützliche Unterlagen zum Ausdrucken, die Sie auch gerne verteilen dürfen.
|
Danke an SIE - und Ihren Hund.
|